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Was ist eine Schwachstelle – und warum ist das ein Problem?
Jede Software, jedes Betriebssystem und jeder Webserver hat Fehler – das ist unvermeidlich. Manche dieser Fehler sind harmlos, andere öffnen Angreifern eine direkte Tür ins System. Solche sicherheitsrelevanten Fehler nennt man Schwachstellen.
Kriminelle durchsuchen das Internet systematisch und automatisiert nach bekannten Schwachstellen. Dabei spielt die Größe des Unternehmens keine Rolle – wer eine bekannte Lücke in einer veralteten Software hat, wird früher oder später gefunden. Besonders kritisch sind Systeme, die direkt aus dem Internet erreichbar sind: Webserver, Fernwartungszugänge, E-Mail-Server oder Firewalls.
Das Problem: Viele Unternehmen wissen gar nicht, welche ihrer Systeme von außen sichtbar sind – und erst recht nicht, ob diese Systeme bekannte Schwachstellen haben.
Was ist der Schwachstellenscan von Serancon?
Der Schwachstellenscan prüft automatisiert, welche Systeme eines Unternehmens von außen erreichbar sind und ob diese bekannte Sicherheitslücken aufweisen. Der Scan läuft vollständig von außen – ohne dass ein Programm auf den Unternehmensrechnern installiert werden muss. Serancon schaut dabei aus der Perspektive eines Angreifers: Was ist sichtbar, was ist angreifbar?
Das Ergebnis ist ein übersichtlicher Bericht mit allen gefundenen Auffälligkeiten, einer Bewertung nach Schweregrad und konkreten Empfehlungen, was als nächstes getan werden sollte.
Was wird beim Scan konkret geprüft?
Der Scan prüft öffentlich erreichbare Systeme auf verschiedene Arten von Problemen:
Veraltete Software
Webserver, Datenbanken, CMS-Systeme (z.B. WordPress), E-Mail-Server oder VPN-Gateways mit bekannten Sicherheitslücken in alten Versionen.
Offene Dienste & Ports
Dienste, die von außen erreichbar sind, aber nicht sein sollten – z.B. Datenbankzugänge, Drucker, Fernwartungszugänge oder alte Protokolle ohne Verschlüsselung.
Fehlkonfigurationen
Ungesicherte Admin-Bereiche, Standard-Passwörter, fehlende Verschlüsselung oder falsch konfigurierte Sicherheitseinstellungen.
Wie läuft ein Schwachstellenscan ab?
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1
Anfrage stellen
Sie tragen die zu prüfenden externen IP-Adressen in der Buchungsstrecke ein und sehen Ihren Preis sofort. Es wird eine schriftliche Beauftragung benötigt, da der Scan nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Systemeigentümers durchgeführt werden darf.
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2
Scan wird durchgeführt
Serancon führt den automatisierten Scan durch – von außen, ohne Installation auf Ihren Systemen. Der Scan nutzt aktive Prüfungen (u. a. mit Greenbone/OpenVAS), daher stimmen wir vorab ein Zeitfenster mit Ihnen ab; eine Beeinträchtigung empfindlicher Dienste lässt sich bei aktiven Prüfungen nicht völlig ausschließen.
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3
Bericht erhalten
Sie erhalten einen strukturierten Bericht mit allen Auffälligkeiten, einer Bewertung nach Schweregrad (hoch, mittel, niedrig, info) und einer Gesamtnote von A bis F sowie konkreten Empfehlungen zur Behebung.
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4
Optional: Wiederholung
Nach der Behebung der gefundenen Probleme kann ein erneuter Scan durchgeführt werden, um zu prüfen, ob alles korrekt geschlossen wurde. Benötigen Sie den Scan regelmäßig, beauftragen Sie ihn wiederkehrend – jede Wiederholung ist ein eigener Auftrag; für einen festen Turnus sprechen Sie uns an.
Ihr Nutzen auf einen Blick
- Sicht von außen: Sie sehen Ihre Systeme so, wie ein Angreifer sie sieht
- Frühzeitige Erkennung von Sicherheitslücken – bevor sie ausgenutzt werden
- Kein Installationsaufwand – der Scan läuft vollständig ohne Software-Installation auf Ihren Systemen
- Verständlicher Bericht – auch ohne tiefes IT-Wissen nachvollziehbar
- Unterstützt die Dokumentation Ihrer Sicherheitsmaßnahmen – z.B. für interne Audits, ISO-27001-Vorbereitung oder Versicherungsunterlagen
- Bei Bedarf wiederkehrend beauftragbar (jede Wiederholung als eigener Auftrag)
Was kostet der Schwachstellenscan?
Externe Scans rechnen wir nach Anzahl der IP-Adressen gestaffelt ab: 1–10 IPs je 240,00 €, 11–25 je 200,00 €, ab 26 je 176,00 € je IP, zzgl. einmalig 120,00 € Setup (alle Preise zzgl. MwSt.). Bis 200 IPs berechnen und buchen Sie den Preis direkt online; ab 201 IP-Adressen erstellen wir ein individuelles Angebot.