Immer wieder werden bei großen Online-Diensten, Shops oder Plattformen Millionen von Nutzerdaten gestohlen – Benutzernamen, E-Mail-Adressen, Passwörter und andere persönliche Informationen. Diese Daten landen dann im sogenannten Darknet, wo sie verkauft oder frei zugänglich gemacht werden.
Das Darknet ist ein verborgener Teil des Internets, der über normale Browser nicht zugänglich ist. Kriminelle nutzen ihn, um gestohlene Daten zu handeln – oft ohne dass die Betroffenen davon wissen. Bekannte Beispiele für solche Datenlecks sind Adobe, LinkedIn, Dropbox oder Xing: Bei jedem dieser Vorfälle wurden Millionen von E-Mail-Adressen und Passwörtern gestohlen und veröffentlicht.
Wer seine E-Mail-Adresse schon längere Zeit verwendet hat, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit in mindestens einem solchen Datenleck enthalten – oft ohne es zu wissen.
Der E-Mail Darknet Check ist ein kostenloser, anonymer Dienst, der in wenigen Sekunden prüft, ob eine E-Mail-Adresse in bekannten Datenlecks oder Darknet-Listen auftaucht. Das Ergebnis ist eindeutig: Ja, die Adresse wurde gefunden – oder nein, sie ist nicht bekannt.
Der Check nutzt die Datenbank von HaveIBeenPwned – einem weltweit anerkannten Dienst, der Milliarden kompromittierter Datensätze aus Hunderten bekannter Datenlecks sammelt und durchsuchbar macht. Betrieben wird dieser Dienst von Troy Hunt, einem der bekanntesten IT-Sicherheitsexperten weltweit.
Viele Menschen fragen sich: Wenn ich meine E-Mail-Adresse eingebe, um zu prüfen ob sie geleakt wurde – wird sie dann dadurch erst recht gespeichert?
Die Antwort ist nein – und das hat einen technischen Grund: Die E-Mail-Adresse wird vor der Prüfung in einen sogenannten Hash umgewandelt. Ein Hash ist eine Art digitaler Fingerabdruck: eine kryptische Zeichenkette, die aus der E-Mail-Adresse berechnet wird, aber nicht rückgängig gemacht werden kann. Es wird nur der erste Teil dieses Fingerabdrucks (die ersten 5 Zeichen) an den Prüfdienst übermittelt – die vollständige E-Mail-Adresse verlässt nie den Browser.
Ein Treffer bedeutet nicht zwingend, dass gerade jemand auf Ihre Konten zugreift – aber er zeigt, dass Ihre Daten irgendwo veröffentlicht wurden und Kriminelle möglicherweise Zugriff darauf hatten. Das Risiko ist real: Mit gestohlenen Zugangsdaten werden oft viele andere Konten angegriffen, weil viele Menschen dasselbe Passwort mehrfach verwenden.